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20.10.2010 00:00 Alter: 12 yrs
Von: Der Neue Tag

Vergleich beendet großen Streit

Verwaltungsgerichtshof weist bei Weiden größtem Wohnungsbauvorhaben den Beteiligten den Weg


Weiden. (wd) Mit etwas gutem Willen geht es dann doch: Durch einen Vergleich, inzwischen von allen unterschrieben, beendet der Bayerische Verwaltungsgerichtshof das Tauziehen um Weidens größtes Wohnbauprojekt an der Friedrich-Ebert-Straße. „Jetzt ist alles in trockenen Tüchern", betont Jürgen Völk, der Geschäftsführer der WKF W. Köppel Bauträger GmbH. Die Nachbarn ziehen ihre noch offenen Klagen (insgesamt 18) zurück. Im Gegenzug erhalten sie für ihr Anwesen erstmals eine öffentliche Erschließung. Poller verhindert, dass die Bewohner im neuen Projekt zur Tannenbergstraße hin ausfahren. Zudem verkürzt Völk die umstrittene Wand, die direkt an das Gebäude in der Tannenbergstraße anschließt, nochmals um 18 Zentimeter. Beim Erörterungstermin habe Baudezernat Hansjörg Bohm mit der Richterin den „Beteiligten" den Weg gewiesen, der akzeptabel war, lobt Völk. „Wir haben den Versatz der direkt anschließenden Wand auf 2,75 Meter verkürzt. Auch der Balkon rückt ab. Ein Kompromiss." Und dieser sie auch für ihn und seine Käufer hinnehmbar gewesen, weil er auf der gegenüberliegenden Seite die Fläche adäquat ersetzen konnte. „Die gesamte Anlage ist nicht kleiner geworden." Die Häuser zwei und drei werden im Dezember 2010 bezogen. Das zunächst zurückgestellte Haus eins, das an die alte Bebauung anschließt, wird bis Juli 2011 fertiggestellt. Besonders wichtig: Alle 29 Einheiten sind verkauft. Von insgesamt 21 Verfahren spricht Rechtsanwalt Dr. Burkhard Schulze, der feststellt, dass die Rechte seiner Mandanten gewahrt wurden.
Quelle: Der Neue Tag vom 20.10.10, Rubrik: Stadt Weiden